Die reformierte Ostschweizer Hausfrau und fünffache Mutter Gertrud Huber Brast (1900-1982) wurde nach einem Besuch in Sachseln von einer unheilbaren Krankheit geheilt und entging einer Einweisung in die Psychiatrie. Aus Dankbarkeit hat sie Abertausende Spruchkarten gedruckt, die sie mit dem Velo in der halben Schweiz verkaufte. Mit dem Erlös baute sie allen Widerständen zum Trotz in Frauenfeld die erste ökumenische Kapelle der Schweiz und widmete sie Bruder Klaus.
Publiziert: SONNTAG und DOPPELPUNKT, Nr. 1, 2026